So werden Sie zum YouTube Influencer: 7 Tipps

Renzo, Hungriger Hugo, Lehrer Schmidt, Gnu: Für viele Jugendliche und junge Erwachsene gehören diese „Persönlichkeiten“ zum Alltag. Für sie sind diese Personen Stars – Stars auf YouTube und YouTube Influencer. Doch was ist erforderlich, dass man als Influencer oder Star auf YouTube und Co. erfolgreich ist. Wir haben ein bisschen recherchiert und geben im Folgenden ein paar Tipps für YouTube Einsteiger.

Tipp 1: Suchen Sie ein Thema, mit dem Sie sich auskennen

Am Ende des Tages geht es für einen Influencer darum, Content (Inhalte) zu produzieren, die von einer möglichst großen Gruppe gesucht, gesehen, geteilt und geliked werden. Sie müssen ein bestimmtes Thema also immer wieder bespielen und stets neue Videos dazu machen. Da ist es wenig ratsam etwas zu nehmen, von dem man meint, es käme gerade gut an, man selbst weiß aber nur wenig darüber.

Sie reisen viel und gerne; dann machen Sie das zu Ihrem Thema. Sie kochen viel und gerne; dann könnte das Ihr Thema sein. Sie lieben die Naturwissenschaften und haben ein Talent selbst Chemie und Physik spannend und verständlich zu erklären; dann sollten Sie das als Ihr YouTube Fachgebiet wählen.

Tipp 2: Präsentieren Sie Ihre Inhalte anders als andere YouTube Influencer

Bevor Sie loslegen eine Info vorneweg: Wenn Sie kein ganz spezielles, exotisches Nischen-Thema gewählt haben, wird es YouTube Influencer und zahlreiche Videos zu Ihrem Spezialgebiet vermutlich bereits geben. Verschaffen Sie sich also zuerst einmal einen Überblick über die „Konkurrenz“.

  • Was machen die Kolleginnen und Kollegen?
  • Wo würden / können Sie etwas anders / besser machen?

Haben Sie sich mit den Mit-Influencern vertraut gemacht, suchen Sie einen Ansatz, der Ihr Thema etwas anders aufzieht. Präsentieren Sie Ihre Inhalte vielleicht in der Form eines Theater-Spiels, bauen Sie als Untermalung kleine Modelle aus Lego, oder präsentieren Sie Ihre Inhalte z.B. stets an irgendwelchen bekannten oder besonderen Orten. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Haben Sie etwas gefunden, kombinieren Sie Ihr Thema (z.B. Reisen) mit etwas, was Ihre Mit-Influencer nicht machen (z.B. Modelle aus Lego dazu bauen) und Sie haben eine Marke mit Wiedererkennungswert geschaffen. Versuchen Sie damit erfolgreich zu sein.

Tipp 3: Versuchen Sie möglichst viel über Ihre Zielgruppe in Erfahrung zu bringen

Auch der Überblick über die eigene Zielgruppe ist wichtig. Nutzen Sie also jede Chance, die sich Ihnen bietet, um mit Ihrer Zielgruppe und Ihren Fans in Kontakt zu tretet. So lange die Kommentarspalten noch übersichtlich sind, antworten Sie regelmäßig selbst auf Kommentare.

Doch auch auf Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse können Sie sich etwas Vorbereiten. Bei der Betrachtung Ihrer Mit-Influencer sortieren Sie einfach deren Beiträge anhand der Anzahl an Likes, Kommentaren und Interaktionen. Lesen Sie mehrere der Diskussionen aufmerksam durch. Sie bekommen somit ein Gespür, was Ihre Zielgruppe interessiert, was gut ankommt und was eher nicht. Womit ecken Sie an, womit können Sie provozieren? Und ein paar Fehler und Aussagen, die in Ihrer Zielgruppe weniger gut ankommen, finden Sie dabei vermutlich auch. Damit haben Sie schon einige Informationen parat. Sie wissen nun in etwa, was Ihre künftigen Follower interessiert und wie diese ticken. Und Sie kennen Ihre Mit-Influencer und wissen, was Sie bei Ihren Videos anders / besser / einzigartiger machen können.

Also: los geht’s.

Tipp 4: Durchhaltevermögen ist wichtig

Wie auch immer Sie es angehen, von Anfang an heißt es dranbleiben und Durchhaltevermögen zeigen. Vermutlich wird der Durchbruch mit dem ersten Video noch nicht gelingen. Möglicherweise sind die ersten Erfahrungen auch frustrierend. Für den Erfolg als YouTube Influencer gibt es kein Drehbuch und auch kein Patent-Rezept. Wie immer ist es der altbekannte Dreiklang: Es gilt, das richtige Thema zur richtigen Zeit für die richtige Zielgruppe zu produzieren. Da gehört eine Portion Glück natürlich dazu. Aber je öfter Sie guten Inhalt nachlegen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einmal mit einem Thema einen Volltreffer landen. Dann haben Sie die Bekanntheit und die Follower und der weitere Weg gestaltet sich von da an etwas einfacher – sofern Sie dranbleiben. Denn sobald Sie aufhören gute Inhalte zu produzieren, können Sie die aufgebaute Fanbase auch wieder verlieren.

Tipp 5: Bleiben Sie als YouTube Influencer immer authentisch

Ganz egal wie oder von wo aus Sie Ihre Videos machen – ob Sie sich ganz professionell ein Zimmer einrichten es perfekt ausleuchten und sich dann vor eine gute Kamera setzen, oder ob Sie einfach ein Smartphone in die Hand nehmen und sich selbst filmen – das wichtigste ist, dass Sie authentisch bleiben und das der Rahmen zu Ihnen passt.

Denn als YouTube Influencer sind Sie das eigentliche Produkt – mit allen Stärken und Schwächen. Eigenschaften dauerhaft vorzuspielen, die Sie nicht besitzen, wird Ihnen nicht gelingen. Also bleiben Sie der, der Sie sind und seien Sie authentisch. Dann fällt es Ihnen vermutlich auch einfacher mit Kritik und negativem Feedback – und das wird es garantiert auch geben – umzugehen. Denn neben echten Fans werden vermutlich auch Hater Ihren Kanal abonnieren und mitdiskutieren. Und da man es nicht jedem recht machen kann – vor allem nicht im Internet – gehören Shitstorm, Beleidigungen und Co. leider dazu.

Tipp 6: Keine Follower kaufen und Vorsicht bei Schleichwerbung

Haben wir mit den ersten Tipps ein paar Dinge genannt, die Sie für Ihren Erfolg unbedingt tun sollten, gibt es auch ein paar Dinge, die Sie besser nicht tun sollten. Allen voran Follower kaufen und unterschwellig Produkte bewerben.

Vor allem in Deutschland muss Werbung stets als solche gekennzeichnet sein. Ansonsten können Bußgelder drohen. Wenn Sie also Videos über „Inhalte / Produkte“ machen, für die Sie von einer Firma bezahlt werden, müssen Sie dies kennzeichnen. Dabei ist es für Außenstehende natürlich schwer nachzuvollziehen, wo Sie nur eine „persönliche Empfehlung“ für ein Produkt abgeben und wo Sie z.B. einen konkreten Auftrag haben etwas (in möglichst gutem Licht) zu präsentieren. Spätestens aber, wenn Sie über so gennannte Affiliate-Links am Verkauf von Produkten oder Angeboten aktiv mitverdienen, ist die Intention Ihres Videos sicherlich naheliegend. Und mit allzu offensichtlicher Werbung verspielen Sie das wichtigste Gut, dass Sie als YouTube Influencer haben: Ihre Authentizität und Ihre Glaubwürdigkeit.

Gleiches gilt natürlich auch bei gekauften Follower. Denn wer es nötig hat hier zu schummeln, der kann ja gar nicht glaubhaft, ehrlich und aufrichtig sein.

Tipp 7: Der richtige Mix, um als YouTube Influencer Geld zu verdienen

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie Ihre Influencer-Karriere erst einmal als unbezahltes Hobby starten. Vor allem so lange Sie noch keine große und stabile Fanbase haben, werden Sie keine Angebote für „bezahlte Beiträge“ bekommen und mit Werbung kaum die laufenden Unkosten decken.

Doch wie schon gesagt, kann sich das – mit etwas Glück, Talent und Gespür für das richtige Thema zum richtigen Zeitpunkt – von einem Video auf das andere ändern. In diesem Fall, setzen Sie nicht alles auf eine Karte, sondern schöpfen Sie alle Möglichkeiten aus, die es gibt.  

Sponsored Posts, Affilliate Links, Werbung und Crowd-Funding

  • Bezahlte Beiträge, so genannte Sponsored Posts sind eine Möglichkeit. Hier nutzen Firmen Ihre Bekanntheit und bezahlen Sie, dass Sie über das Thema XYZ sprechen. Sponsored Posts sollten Sie aber sehr sparsam einsetzen. Nirgendwo geht Authentizität schneller verloren, wie wenn man im Verdacht steht, man sei gekauft worden – und das womöglich noch gegen die eigene Überzeugung. Auch gilt es, diese Beiträge unbedingt als Sponsored Post zu kennzeichnen.
  • Nutzen Sie Affiliate Links, wenn Sie Produkte (oder Dienstleistungen) von Firmen rezensieren. Wird über den von Ihnen veröffentlichten Link gekauft, verdienen Sie mit. Aber Vorsicht: Sollten Sie allen Produkten, die Sie rezensieren 10 von 10 Punkten geben, wird das schnell unglaubwürdig. Bleiben Sie hier ehrlich, auch auf die Gefahr hin, bei den Produkten, die Ihnen nicht gefallen haben nichts zu verdienen.
  • Die beste Art, als YouTube Influencer Geld zu verdienen ist über Werbung. Gemeint ist Werbung, die die Plattform YouTube vor Ihren Videos ausspielt. Sie bekommen dann einen kleinen Beitrag am Werbeerlös. Diese Beiträge liegen zwischen ein paar Cent und ein paar Euro pro Video. Je mehr Personen Ihr Video angeschaut haben, desto höher ist der Beitrag. Ab einer halben Million Abonnenten – so eine Schätzung – lassen sich pro Monat bis zu 20.000 Euro auf YouTube durch Werbung verdienen. Kombiniert man diese Methode mit den anderen beiden Einnahmequellen, lässt es sich als YouTube Influencer mit vielen Abonnenten sicherlich recht gut leben. Dann haben Sie es geschafft und YouTube Influencer ist Ihre neue Vollzeitbeschäftigung.
  • Ebenfalls möglich auf YouTube sind Crowdfunding-Kampagnen. Hier versprechen Sie Ihren Spendern regelmäßigen Output oder die Berücksichtigung bestimmter Interessen und Themen. Allerdings ist dies kein einfach verdientes Geld. Der Geldfluss erzeugt eine Erwartungshaltung seitens der Spender, die Sie dann auch erfüllen müssen. Und möglicherweise sind Sie bei Ihrem Vorgehen und Ihren Ideen stark eingeschränkt.

Sie lieben YouTube …

… aber selbst als YouTube Influencer aufzutreten ist Ihnen zu anstrengend? Sehr gut, denn schließlich können wir nicht alle selbst Influencer sein. Es muss ja auch noch „Zuschauer“ und „Fans“ geben, die den Vollblut-Influencern folgen, Beiträge liken und mit ihnen interagieren. Zählen Sie sich zu dieser Gruppe, dann empfehlen wir Ihnen – Achtung, Sponserd Post 🙂 – MovieJack, einen Internet-Ripper speziell für YouTube und weitere Videoplattformen. Inhalte können Sie hier mit wenigen Klicks vom Netz auf Ihre Festplatte laden. Vor allem bei Musikvideos, die Sie mit Hilfe von MovieJack auch als mp3 herunterladen können, kommt die Software viel zum Einsatz.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu MovieJack, dem Internet-Ripper.

YouTube Influencer: MovieJack für alle, die lieber nur zusehen

Und für alle, die doch lieber vor der Kamera stehen und Software und Technik als Ihr Thema definiert haben: Gerne bieten wir unsere Produkte auch für Teststellungen und Rezensionen an. Sprechen Sie uns einfach an.