Sicherheit von Websites: Tipps und Tricks zum sicheren Surfen im Netz

Irgendwann sind wir alle leichtsinnig: Denn beim Suchen nach neuen Informationen im Netz landen wir beinahe täglich auf Webseiten und Webshops, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Meist denken wir uns nichts dabei und sehen uns auf der angesurften Homepage um. Regeln zur Sicherheit von Websites haben wir dabei fast nie im Blick. Und wenn wir auf der Website nichts entdecken, verlassen wir diese auch schon wieder. Klingt harmlos, kann aber sehr gefährlich sein. Denn viele Seiten und Shops im Netz sind unsicher und es droht die Gefahr, sich dort einen Virus oder einen Trojaner einzufangen – oder von einem Fake-Webshop abgezockt zu werden.

In diesem Blogbeitrag geben wir Ihnen ein paar Tipps und Tricks, wie Sie unsichere Seiten und falsche Webshops im Netz erkennen können. Sie bekommen darüber hinaus ein paar Links an die Hand, mit denen Sie fragliche Seiten prüfen und somit sicherer im Netz surfen können.

Ist die Webseite sicher? Ein erster Schnelltest

Sie sind auf einer Seite gelandet, die Sie nicht kennen? Dann beachten Sie folgende vier Hinweise. Diese sind ein guter erster Indikator dafür, ob eine Webseite vertrauenswürdig und seriös ist (und damit wahrscheinlich auch sicher):

  • Das Schloss-Symbol neben der URL ist vorhanden
  • Das Kommunikations-Protokoll ist HTTPS nicht HTTP
  • Impressum und Hinweise zum Datenschutz sind vorhanden
  • Bei einem Webshop: Alle (oder zumindest die gängigsten) Zahlungsarten werden akzeptiert

Wichtig: Diese Punkte sind nur ein erster Indikator. Zwar haben die meisten seriösen Websites ein HTTPS Protokoll (S steht übrigens für Sicherheit / Security). Schloss-Symbol und HTTPS allein sind aber leider keine Garantie dafür, dass die Webseite wirklich sicher und seriös ist.

Faustregel: Geben Sie niemals Ihr Passwort oder Ihre Bankdaten auf einer Seite ein, die kein Schloss-Symbol hat. Das selbe gilt für Käufe in Webshops ohne Impressum oder Hinweisen zum Datenschutz.

Sicherheit von Websites: Wählen Sie die richtigen Browser-Einstellungen

Meist erkennen Internetbrowser anhand des Zertifikates einer Webseite bereits, ob diese sicher ist oder Gefahren bergen kann und geben Warnhinweise. Diese sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen. Darüber hinaus sollten Sie in Ihrem Browser folgende wichtige Einstellungen vornehmen wie :

  • Pop-Ups blockieren
  • Eine „Do not track“ Information an alle angesurften Webseiten schicken
  • Unsichere Flash-Inhalte unterdrücken
  • Vor Downloads aus unsicheren Quelle warnen
  • Vor Seiten warnen, welche die PC Hardware wie Lautsprecher, Mikrophon oder Kamera ansteuern

Hierfür gehen Sie einfach in die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers und passen Ihren Datenschutz an.

Beispiel Firefox

Bei diesem Browser haben Sie die Möglichkeit zwischen

  • Standardschutz: Einer ausgewogenen Balance zwischen Leistung und Sicherheit.
  • Strengem Schutz: Top für die Sicherheit. Dies könnte allerdings dazu führen, dass einige Webseites länger laden oder nicht mehr erreichbar sind.
  • Benutzerdefiniertem Schutz: Hier setzen Sie die Filter manuell.

Beispiel Google Chrome

Etwas individueller sind die Sicherheitseinstellungen bei Google Chrome, das nur einen Benutzerdefinierten Modus kennt und Sie alle Parameter selbst setzen müssen. Das meiste hier im Menü ist jedoch selbsterklärend.

Sicherheit von Websites: Hilfreiche Tools

Sie Befinden Sie sich auf einer Seite und haben den Verdacht, diese wäre unsicher? Dann Klicken Sie auf einen der folgenden Links und geben Sie hier die entsprechende URL ein:

Oder Suchen Sie das Impressum der Seite und wählen Sie hier die angegebene Telefon-Nummer. Vor allem wenn es sich um einen Webshop handelt, bei dem Sie unsicher sind, bekommen Sie so die beste Information. Wenn es die Telefon-Nummer gar nicht gibt, oder Sie nicht aus der Warteschleife kommen, Finger weg!

Diese Services geben Ihnen im Handumdrehen Auskunft über den Status der angesurften Seite.

Sicherheit von Websites: Secuperts Cyber Shield

Die hier genannten Tipps und Werkzeuge helfen Ihnen dabei, Gefahren in Netz zu erkennen und Seiten bei Verdacht zu prüfen. Sind Sie allerdings auf einer virenverseuchten Seite gelandet, ist es möglicherweise schon zu spät.

Um dieser Gefahr vorzubeugen, haben wir Secuperts Cyber Shield entwickelt. Wenn Sie also, über die kostenfreien Online-Tools hinaus etwas für Ihre Sicherheit tun wollen, machen Sie mit Cyber Shield alles richtig.

Mit Cyber Shield erhalten Sie eine Software, mit der Sie eine auf Linux basierte abgeschlossene und vollkommen sichere Arbeits-Umgebung schaffen können – Ihre eigene virtuelle Sandbox. Mit Cyber Shield greifen Sie auf sämtliche Web-Inhalte zu und können in dieser geschützten Umgebung tun und lassen was Sie wollen. Schadsoftware, Viren, Trojaner und Co. schaffen es nicht, diesen abgeschlossenen Bereich zu verlassen und gelangen niemals auf Ihr System. Selbst unsichere E-Mail-Anhänge oder Downloads aus dubiosen Quellen sind für Sie dann keine ernsthafte Bedrohung mehr.