CD-I Ready

CD-I ReadyEinen anderen Weg zum Einfügen zusätzlicher Informationen als CD-Extra und Konsorten gehen die sogenannten Pregap-Discs wie die CD-I-Ready. Hier wird die normalerweise 2 Sekunden lange Stille vor einem Musiktitel (zwischen Index 0 und Index 1) teilweise gehörig erweitert, um die Extradaten wie Songtexte, Infos über den Interpreten, Grafiken, Videos oder Noten unterzubringen.

Legt man eine CD-I Ready in einen CD-I-Player, werden die versteckten Daten als erstes in den Speicher des Laufwerkes geladen und anschließend über den Fernseher ausgegeben, während die Red Book Audiodaten über die Stereoanlage abgespielt werden. Der Grund, warum man so mehr oder weniger ‚ungestraft‘ verfahren kann liegt darin, daß Audio-CD-Player beim ersten Track einer CD generell Index 1 anspringen, CD-I-Laufwerke hingegen Index 0.

Befindet sich beispielsweise die Adresse des ersten Tracks an einem Punkt unter 30 Sekunden vom Index 0 an gerechnet, wird die Disc als Audio-CD eingestuft, befindet sich die Adresse hingegen weiter entfernt, werden die CD-I-Daten sofort in den Speicher des Players geladen. (Allerdings – und jetzt kommt der Pferdefuß – wenn man die Rewind-Funktion eines Audioplayers betätigt oder der Player nach Abspielen des letzten Titels automatisch beim ersten neu beginnt, greift das Gerät sehr wohl auf die versteckten Daten zu und produziert damit das gleiche Problem, welches man bereits von Mixed-Mode-CDs gewohnt war.



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