Windows 11 kennen lernen und selbst ausprobieren

Letzte Woche haben wie Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Neuheiten in Windows 11 vorgestellt. Was wurde von Microsoft verbessert (z.B. Anordnung mehrerer Fenster), was ist neu – und was ist noch nicht so gut gelungen, wie z.B. neue Funktionen und neues Design des Tasksystems. Diese Woche zeigen wir Ihnen, wie Sie Windows 11 kennen lernen und selbst ausprobieren können.

Systemanforderungen von Windows 11, das müssen Sie beachten:

Verstärkte Anforderungen von Windows 11 benötigen eine höhere Leistung. Die Anforderungen haben wir Ihnen am 29.9. im Blogbeitrag Überblick über das neue Windows 11 schon einmal vorgestellt, können Sie aber nun etwas präzisieren. Um das neue Windows 11 kennen zu lernen benötigen Sie für Ihren Umstieg von Windows 10:

  • Prozessor: Dual-Core-CPU (1GHz oder mehr) mit 64-Bit Unterstützung. Eine Liste der unterstützten Prozessoren find Sie hier: Windows-Prozessoranforderungen
  • Arbeitsspeicher: 4GByte RAM
  • Speicherplatz: 64 GByte oder mehr
  • Grafikkarte: DirectX 12 kompatibel oder höher mit WDDM 2.0-Treiber
  • Firmware: UEFI-Firmware, Secure Boot mit TPM (Trusted Platform Module) Version 2.0
  • Monitor: Display mit mindestens 720p-Auflösung, größer als 9 Zoll und 8 Bit pro Farbkanal
  • Internetverbindung: für Updates
  • Microsoft-Konto: für Software, Apps und bestimmte Funktionen

Darüber hinaus benötigen Sie auf Ihrem Gerät bereits eine Version von Windows 10 – Version 2004 oder neuer. 2004 ist die Version vom 27. Mai 2020. Hier finden Sie einen Überblick über die Windows 10 Versionen.

Windows 11 kennen lernen: Screenshot
Harte Anforderungen: Nicht alle PCs erfüllen die Voraussetzungen um das neue Windows 11 kennen zu lernen

Wichtig: Bevor Sie auf Windows 11 upgraden

Diesen Rat haben Sie vermutlich schon dutzende Male gehört und er ist auch nicht neu. Doch wir werden auf unserem Blog nicht müde immer wieder auf diesen Schritt hinzuweisen. Machen Sie ein Backup Ihrer wichtigsten Daten und sichern Sie diese. Speichern Sie dies in der Cloud oder auf einer externen Festplatte. Auch Browser-Einstellungen, gespeicherte Passwörter im Internet, Speicherstände von PC-Spielen, Einstellungen in Apps, Startmenü etc. sollten Sie bedenken. Haben Sie das wichtigste in Ihrem System sicher gespeichert, können Sie das Upgrade angehen.

Windows 11 kennen lernen: Diese Möglichkeiten an Windows 11 zu gelangen haben Sie

Ein Weg, das Update für Windows 11 zu bekommen, ist abzuwarten. Je neuer und leistungsstärker Ihr PC ist, desto früher wird Microsoft Ihnen das Update anbieten. Da weltweit über eine Milliarde Windows 10 Anwender auf ein Update warten, könnte dies allerdings noch etwas dauern. Aber es gibt zusätzlich zum Abwarten zwei gute weitere Möglichkeiten, um das neue Windows 11 kennen zu lernen:

1. Aktiv in den Update-Einstellungen suchen

Gehen Sie auf Ihrem Windows 10 PC auf “Einstellungen”, “Windows Update” und dann “nach Updates suchen”. Wenn das Update für Ihr Gerät verfügbar ist und Sie das Update möchten, laden Sie es herunter und installieren Sie es.

2. Ein Update über den Windows 11 Installationsassistent

Diesen können Sie u.a. auf chip.de kostenfrei auf Ihren Desktop herunterladen. Einfach ein Doppelklick auf die Exe-Datei nach dem Herunterladen und dann den Anweisungen des Installationsassistenten folgen.


Windows 11 neu kaufen

Natürlich können Sie Windows 11 auch neu kaufen und auf diesem Wege kennen lernen. Eine Möglichkeit: Die ISO-Datei von Windows 11. Sie laden sich die ISO-Dateien von Windows 11 als 64-Bit-Version herunter. Die Datei an sich ist kostenfrei, allerdings benötigen Sie im Anschluss eine Lizenz. Auch die ISO-Datei für Windows 11 können Sie u.a. direkt auf chip.de bekommen und auf Ihrem Desktop speichern. Für PC Einsteiger ist dieser Weg allerdings nicht zu empfehlen.

Oder Sie gehen in den Fachhandel. Aktuell wird Windows 11 nur digital vertrieben. Sie müssten also einen neuen PC kaufen, auf dem Windows 11 bereits vorinstalliert ist. Dieser Weg zu Windows 11 ist sicherlich der teuerste, ginge aber auch sehr schnell. Planen Sie aber ohnehin, sich einen neuen, leistungsfähigeren PC zu organisieren, haben Sie Windows 11 beim Kauf auf alle Fälle im Hinterkopf. Entweder Ihr neuer PC besitzt bereits das neueste Betriebssystem – oder er ist zumindest Upgrade-fähig.

Nach dem Update: Treiber beachten

Sie sind erfolgreich von Windows 10 auf Windows 11 umgestiegen? Dann sollten Sie nach beendeter Installation noch kurz die Aktualität Ihre Treiber prüfen.

Denn egal ob Mainboard, Grafikkarte, Soundkarte oder externe Geräte: Ihre Hardware benötigt aktuelle Treiber. Werden diese im Rahmen des Updates nicht eigenständig installiert, sollten Sie Windows Update aufrufen. Dies funktioniert wie auch unter Windows 10: Sie gehen ins Start-Menü von Windows 11. Es folgt ein Klick auf „Einstellungen“, „Windows Update“ und dann wählen Sie „nach Updates suchen“.

In den seltenen Fällen, dass Sie Ihre Treiber auf diesem Wege nicht finden, empfehlen wir Ihnen, den Treiber über die Homepage des Herstellers zu In den seltenen Fällen, dass Sie Ihre Treiber auf diesem Wege nicht finden, empfehlen wir Ihnen, eine Suche des Treibers über die Homepage des Herstellers. Sie müssten diese dann manuell installieren. Oftmals hilft in diesem Fall auch eine Suche der Treiber über Google. Eine Garantie, dass alle Hersteller Ihrer Treiber schon für Windows 11 fertig haben, gibt es natürlich nicht. Da Windows 11 seit über 2 Monaten verteilt wird, sollten die allermeisten Hersteller Ihre Treiber aber schon längst aktualisiert und für den Download bereit haben. Ein Routine-Check in den allermeisten Fällen also und danach steht dem Kennlernen von Windows 11 nichts mehr im Weg.